Dagmar Ridky

Immer interessanter und vielfältiger wird meine Ausdrucksweise-

die Mixed Media Technik entwickelt sich weiter…..

Graffiti, Fotocollagen, Fotoübermalungen, Kuhfelle und Epoxidharz

sind heute meine neuen Stilrichtungen und Werkstoffe.

Ich glaube, ich habe mich befreit von allem konventionellen Techniken.

Ein endloses Feld der Ausdrucksmöglichkeiten-herrlich!

 

 

 

 

Jörg Döring

Er verknüpft die Gegenwart und die Vergangenheit der Pop Art, er spielt auf  diese Zeitparadoxon an und entspinnt dabei ein künstlerisches Konzept aus Motivverweisen, (Selbst)Zitaten und experimentellen Ansätzen.

Das Gute wahren, das Neue wagen: Jörg Döring bedient sich gleichsam tradierter wie innovativer Elemente, um daraus neue Materie zu schaffen. Er bettet Ikonen aus vergangenen Zeiten dank modernster Reproduktions- und Collagetechniken in neue materielle Kontexte; womit er ihnen eine futuristische Aura verleiht. Und sie so endgültig der Zeitlosigkeit anheim gibt. So werden Hollywood-Heroen und Filmgöttinnen wie Steve McQueen und Brigitte Bardot, aber auch Supermodels der Jetztzeit in Materialwelten aus Öl oder Epoxidharz gekleidet und epochal neu inszeniert. „Bei der Arbeit mit Epoxidharz oder Öl geht es um die Schaffung von Strukturen, von Haptik und Sinnlichkeit. Das erfüllt die wiedererstärkte Sehnsucht nach dem Handgemachten, Echten. Das sind die Kriterien, die dem Werk erst seine Aura und sein Momentum geben.

 

Petra Rös – Nickel

Experimentelle Spiele mit Farben, Formen und Strukturen

In den  Arbeitsprozessen, werden  unterschiedlichste Werkzeuge eingesetzt.Die großformatigen Werke von Petra Rös-Nickel  zeichnen sich durch eine reliefartig gestaltete, in mehreren Schichten gespachtelte Oberfläche aus. Die oberen Ebenen sind mit zusätzlichen Farbpigmente angereichert. In einem weiteren Schritt werden Formen gebildet und Linien gezogen – hierbei einzelne Farbschichten wieder freigelegt und dem Betrachter je nach Ausschnitt Zugang zu den tieferen Ebenen des Farbraums gestattet. Da Ölfarben lange Austrocknungszeiten haben, entsteht jedes Bild von Petra Rös-Nickel in einem mehrmonatigen Schaffensprozess.

Petra Bös-Nickel gestaltet ihre Malerei nach kompositorischem Themenbereiche , es bilden sich Werkgruppen von Arbeiten, darunter die Themen „Patchwork“, „Fenster“ und „oszillierende Linien“. So sehr sich die Gruppen in ihrem visuellen Ausdruck unterscheiden, so klar lassen sich die Gemälde auf bestimmte kompositorische Merkmale und Vorgehensweisen zurückführen. Wesentlich ist hierbei der Farbraum, der in vielfältigen Schichten gestaltet wird und dem Betrachter je nach Ausschnitt Zugang zu den tieferen Farbebenen gestattet. Ausschnitte oder auch Kratzungen und Reibungen führen zu vielfältigen Spannungselementen („Patchwork“) oder zu harmonisch-kontemplativen Formen („Fenster“). Angelegt in zumeist großformatigen Farbtafeln und jeweils ausgerichtet auf eine das Werk bestimmende Farbwelt, entwickeln die Ölgemälde der Malerin eine energetische Raumwirkung, die viel von ihrer Lebensfreude und ihrem Selbstbewusstsein spüren lassen.

 

 

JoDD

Galeria HMH in Puerto Andratx zeigt über 50 Werke des Künstlers.

JoDD: Die Beschränkung auf das wesentliche , Ursprüngliche, Profane beginnt schon bei der Wahl der Mittel, die nicht wie traditionell aus Farbe, Pinsel, Bleistift bestehen sondern aus Asche, Bitumen, Graphit, Felsstaub, Schellack und Farbpigmenten. Mit seiner Kunst verweist JoDD auf das Ursprüngliche des Seins. Auf Mallorca fand er Marés und Felsen welche er pulverisierte oder auch verschiedene Gräser und Palmenblätter und natürlich Sand und Salzkristalle welche er in seinen Werken verarbeitet (transformiert), wodurch diese nahezu eine Dreidimensionalität erreichen; Inspirationen von Licht und Sonne lassen den Künstler abstrakte Werke erschaffen, die in ihren natürlichen Farben wirken. Der meditativ arbeitende Maler transformiert die Materialien in Kunst die durchaus auch sehr dekorativ wirkt.

Die Ausstellung mit teils großformatigen Bildern ist den gesamten Juli zu sehen.

Daneben werden viele weitere Werke von 45 Künstlern auf über 800m2 exklusiv auf Mallorca gezeigt.

 

 

 

Brigitta Nottebohm – Reliefprägung

In den Arbeiten entwickelt Brigitta Nottebohm eine Technik, die auf einem speziellen Reliefdruckverfahren basiert. Auf einem Bildträger wird ein Relief aus Gips, Ton, Modelliermassen erstellt. Manchmal werden auch Fundstücke dem Relief einverleibt . Das Relief wird nun auf schwerem Büttenpapier auf einer Radierpresse geprägt.

EinerMonotypie vergleichbar, entsteht beim Druck keine Grafik sondern ein Original, da die Strukturen, die geprägt werden, nach dem Druck verändert, oder sogar zerstört sind. So ist beim Druck keine wiederholbare Auflage möglich. Der malerische Prozess setzt bereits vor der Prägung des Reliefs ein. Hier überschneiden sich gestische Spontanität in der Malerei und der vorgefertigten Form, Der malerische Prozess gipfelt in einem symbolhaften Zeichen. Es entsteht ein herausfordernder Dialog zwischen subjektiver Geste und objektiver Bedeutung.

 

James Chiew

Der Autodidakt aus Singapur verändert immer die Grenzen in seinen vielseitigen gemischten Produktionen. Sie werden dies in seinen Ideen und Verwendung von Materialien sehen. In einer schrulligen und originellen Art und Weise kombiniert James (fotografische) Bilder und Objekte mit verschiedenen Materialien wie Holz, Metall, Acryl, Epoxy und allem, was denkbar ist.

Jedes Werk das James kreiert, ist handgemacht und erhält mit Hilfe von Acrylfarbe, Blattgold, Cracking, Sandkörnern,… den letzten Schliff.

Das wiedererkennbare Merkmal seiner Kunst ist die Kombination des modernen Westens mit asiatischen Elementen.

Dadurch das jedes einzelne Stück handgearbeitet ist, ist jedes Kunstwerk einzigartig und ein Unikat. Sie werden nie ein gleiches Kunstwerk finden.

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